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Am Samstagmorgen um 08.15 Uhr besammelten sich 13 Mädchen (zwischen 8 und 14 Jahren) und 3 Leiterinnen beim Bahnhof Affoltern a.A. zur diesjährigen Mädchenriegenreise. Wohin es geht wissen nur die Leiterinnen. Endlich, endlich hatten wir mal Glück und die Sonne lachte vom stahlblauen Himmel herunter. Warm war es auch. Via Zug und Luzern ging es nach Engelberg, wo wir einen ersten kleinen Fussmarsch zu Seilbahnstation machten, welche uns in die Mittelstation „Ristis“ auf 1600 müM brachte. Nach einem kurzen Toilettenaufenthalt konnten sich endlich unsere Wanderschuhe in Szene setzen. Wir nahmen den „Brunni-Pfad“ Richtung Aelplerbeizli Rigidalalp unter die Füsse. Gemütlich ging es langsam aufwärts. Jedes „Bänkli“ am Wegrand wurde von den Schnelleren Wanderinnen in Beschlag genommen. Nach Knapp ¾-Stunden hatten wir nun doch Hunger und suchten unter den Tannenbäumen nach Schatten. Der Mittagsrast tat allen gut. Gut gestärkt ging es weiter. Nun wurde der Weg immer steiler und steiler. Doch bald hatten wir die Höhe von 1950 müM erreicht und konnten nun auf dem Höhenweg Richtung Brunnihütte und „Härzli-See“ Wandern. Da das Wetter traumhaft war und anscheinend die Thermik auf flogen über unseren Köpfen viele Gleitschirmflieger herum. Auf Rufen der Mädchen winkten uns die Gleitschirmflieger zu. Sara bevorzugte jeden Wanderer der uns entgegenkam zu fragen, ob sie mit dem „Bähnli“ heraufgekommen seien. Die meisten antworteten mit „Ja“. Jedesmal meinten die Mädchen dann, dies sei nicht gerecht, dass wir den Berg hoch wandern müssen und nicht mit der Bahn hochfuhren.
Am „Härzli-See“ angekommen wurde dieser durch die Mädchen in Beschlag genommen. Mit viel Freude zogen alle ihre Wanderschuhe und Socken aus und krempelten die Hosenbeine hoch. Der Barfussweg rund um den Härzlisee ist ein 220 m langer Weg auf welchem wechselnde Untergründe (Sand, Holzschnitzel, Kiesel, Lehm, Wasser usw.) zu spüren sind. Für die Mädchen und uns Leiterinnen war dies eine kühle Abwechslung. Die Mädchen vergnügten sich weiter am Zulaufbach zum See und errichteten „Weisenhäuser“ für Quaulquappen. Gegen 17.00 Uhr bezogen wir dann unser Nachtlager im Bergrestaurant Ristis. Hoch unter dem Dach durften wir unser Lager in zwei Massenschlägen zu 6 bzw. 10 Personen aufschlagen. Mit Daunendecken, Kopfkissen und einer weichen Matratze. Das Nachtessen bestand dass aus Suppe, Salat, Pommes frites + Fleischkäse sowie zum Dessert noch Schoggicrème. Mmmhhh…. Die Mädchen durften nach dem Essen nochmals etwas unternehmen. Da die Brunnihütte am Sonntag noch das „Murmi-Fest“ durchführte, durften die Mädchen die entsprechenden Spiele (Büchsen werfen, mit einer Wasserpistole eine Kerze auslöschen, Hufeisen werfen und eine Stafette laufen) ausprobieren. Hier konnten sie sich vor dem schlafen gehen nochmals so richtig austoben. Um 21. Uhr hiess es dann Zimmerbezug und eine Stunde später eigentlich absolute Bettruhe. Wie es meistens ist, wird jedoch noch lange gewitzelt und gesprochen……
Bereits um 6.00 Uhr !!! am Sonntagmorgen wollten die ersten Mädchen aufstehen. Gegen halb acht Uhr waren dann auch die letzten „Langschläfer“ wach und wir begaben uns zum Morgenessen. In der „Hüttestube“ wurde tüchtig zugelangt. Manches war für die einen anders als Zuhause…… Gesungen wurde auch noch und wie. Es tönte wirklich gut und jeder Gast der draussen am Buffet etwas zu Trinken holte schaute verdutzt in den Raum. Nach dem Morgenessen packten wir unsere Rucksäcke und bezogen wieder unser „Lager“ beim Härzlisee. Die Mädchen konnten sich nun den ganzen Morgen an diesem Platz vergnügen. Dazu gehörte auch, dass jedes Mädchen einmal mit dem Maultier um den Härzlisee reiten durfte. Wer Spass am Klettern hatte, konnte sich dort vergnügen, eine Schminkecke gab es noch wie auch eine Märlistunde und wer noch nicht genug vom Vorabend hatte, der durfte die diversen Spiele nochmals spielen. Auch der Weg um den Härzlisee wurde rege zur Abkühlung genutzt. Gegen Mittag tauchte auch noch der „Murmi“ auf. Nach dem Mittagessen gings dann auf dem zweiten Teil des Brunnipfades wieder Richtung Mittelstation Ristis. Mit jedem Höhenmeter, welcher wir nun hinunterwanderten wurde es immer wärmer……
Im Ristis genossen wir noch 2mal die Rodelbahn, wobei sich Erin leicht am Arm verletzte. Mit der Seilbahn ging es dann wieder nach Engelberg, wo wir in den Zug einstiegen und wieder via Luzern und Zug nach Affoltern a.A. fuhren.
Es war eine tolle Reise und wir freuen uns alle auf das nächste Mal. Einen herzlichen Dank an Susanne für die tolle Organisation.
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